17. Juli 2023

GRAFFITI-WORKSHOP FÜR JUGENDLICHE IN VAREL

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Kultur Kunst und Kultur

ein Projekt der Barthel Stiftung in Zusammenarbeit mit dem Jugendzentrum Varel und mit „die Jungs Wandgestaltung“ aus Oldenburg.

Eine Woche lang nahmen 7 Jugendliche im Alter zwischen 12 bis 16 Jahren an dem Graffiti-Workshop teil, den unsere  Bundesfreiwillige Sinja Theiner eigenständig als ihr Jahresprojekt organisierte. Die Idee war ein partizipatives Kulturprojekt für Jugendliche anzubieten und zugleich dieses Projekt in Verbindung zur „Börse der Ideen“ der Barthel Stiftung zu bringen. Als Tim Efing, Leiter des Jugendzentrum Varels, davon hörte, bot er direkt das Jugendzentrum als Austragungsort an. Unter professioneller Begleitung von Renke Harms, Graffiti-Beauftragter der Stadt Oldenburg und Co-Gründer von „Die Jungs Wandgestaltung“ probierten sich die Teilnehmer und Teilnehmerinnen an der Sprühflasche aus und konzipierten zusammen ein großes gemeinschaftliches Werk, das nun als Banner an der „Börse“ am Baugerüst befestigt wurde. Die Kids erfuhren somit von der Börse – ein klassizistisches Haus, das gerade von der Stiftung zu einem offenen Begegnungsort umgebaut wird und zukünftig auch für die Jugendlichen in Varel zur Verfügung stehen wird.

Alle Partizipierenden gestalteten mindestens einen Buchstaben und sprühten ein weiteres Motiv auf die Plane. Erst gab es Skizzen auf dem Blatt, dann die Konturen auf der Plane und zum Schluss entstand dieses bunte und farbenfrohe Banner, das für eine zukünftige lebendige Börse steht. Bei der Graffiti-Gestaltung haben die Jugendlichen ihre Wünsche für die Börse eingebracht. Schach spielen, moderne Musikveranstaltungen und Theater fänden sie toll – so die Jugendlichen. Symbole zu genau diesen Wünschen lassen sich finden. Ein Highlight war auch das Anbringen an der Börse – damit können es auch andere sehen – so ein O-Ton eines Teilnehmers.

Graffiti wurde für die Jugendlichen über den Workshop als eine Form der Kunst erlebbar gemacht und sie lernten den Respekt vor künstlerisch gestalteten „Graffitis“. Zugleich gab es für alle eine eigene kleine Leinwand, die frei gestaltet werden und als Andenken mit nach Hause genommen werden konnte.

Das Projekt konnte auch dank der Unterstützung von Bäckerei Hoppmann, Fleischerei Kuper und Restaurant Bergama realisiert werden, die für das Wohl der Teilnehmer und Teilnehmerinnen sorgten und dank finanzieller Unterstützung der Barthel Stiftung. Ein Dank auch an das Team der Firma Dwenger, die beim Anbringen des Banners tatkräftig mitgeholfen hat.

Text und Bilder: Barthel Stiftung


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