Die Geschwister Hellmut und Gertrud Barthel

Mit dem Ziel, eine konzentrierte und fachkundige Gesellschafterstruktur der Halbzellstoff-Industrie (HZI) zu erhalten und gleichzeitig die Gesellschaft an dem unternehmerischen Erfolg teilhaben zu lassen, gründete Hellmut Barthel 1991 die gemeinnützige Gertrud und Hellmut Barthel Stiftung. 

Hellmut Barthel kam 1948 mit seiner Schwester Gertrud aus Rabenstein bei Chemnitz nach Varel. In Sachsen ließ er die von seinem Vater Bruno Barthel gegründete Handschuhfabrik zurück. Denn in der sich damals gründenden DDR sah er für sich keine Zukunft. Während das Unternehmen seines Vaters (heute Maximo Strickmoden) in der DDR verstaatlicht wurde, baute Hellmut Barthel in Friesland ein ganz neues Unternehmen auf. 

Mit Sparsamkeit, Weitsicht und unternehmerischem Geschick schaffte er es, aus einer Zeppelinhalle ein erfolgreiches Unternehmen für die Papier- und Kartonherstellung aufzubauen. Die Papier- und Kartonfabrik Varel (PKV) ist das Stammunternehmen der HZI Unternehmensgruppe. Heute sind durch das Engagement der unternehmerischen Nachfolger von Hellmut Barthel noch weitere Unternehmen Teil der Holding. Neben der PKV zur Papier- und Kartonherstellung, gehören auch die Verpackungsunternehmen Friedrich Wenner Versmolder Vollpappen-Verarbeitungswerk (Versmold), Heynen Kartonagen (Kleve), BayPack (Stetten im Allgäu) und Günther Hoffmann (Henstedt-Ulzburg) zur HZI-Gruppe sowie Jade-Pack (Varel), ein Unternehmen zur Papier- und Kartonveredelung. Auch im Geschäftsfeld der erneuerbaren Energien ist die HZI mit den Unternehmen PKV Energie (Varel) und 1punkt5 (Bremen) aktiv.